Comparison

BackupKit vs AOMEI Backupper

Werkzeug für Datenträgerabbilder gegen geplantes Backup mit der Cloud zuerst

BackupKit — Cloud + automation for everyday backup vs AOMEI Backupper — Kostenlose Abbilder und Sicherung für Windows

AOMEI Backupper Standard gehört zu den meistgeladenen kostenlosen Backup-Werkzeugen für Windows. Es kann Datenträgerabbilder, Partitionsklone, Systemsicherung, Dateisicherung und ein wenig Abgleich – alles aus einer App, alles kostenlos für den privaten Gebrauch.

BackupKit und AOMEI Backupper werden oft verglichen, lösen aber eigentlich verschiedene Probleme. Bei AOMEI geht es um “klone meine ganze Platte” oder “erstelle ein Abbild meiner Systempartition”. Bei BackupKit geht es darum, meine Dateien nach Zeitplan in der Cloud gesichert zu halten.

Ehrlich? Viele Leute wollen beides. So sollten Sie darüber nachdenken.

BackupKit vs. AOMEI Backupper auf einen Blick

AOMEI is about cloning a drive and imaging a system partition. BackupKit is about keeping files backed up to the cloud on a schedule. Many people want both.

Funktionsvergleich zwischen BackupKit und AOMEI Backupper
Funktion BackupKit AOMEI Backupper
Datenträgerabbild und Laufwerksklon Die kostenlose Stufe von AOMEI erledigt das kompetent, BackupKit kann davon nichts Nein Ja
Kostenlose Stufe BackupKit hat stattdessen 30 Tage Testphase mit vollem Funktionsumfang Nein Ja
Cloud-Ziele ohne Aufpreis AOMEI sperrt die Cloud hinter die kostenpflichtige Pro-Stufe (49,95 $ im Jahr oder 69,95 $ einmalig) Ja Nein
Verbindet sich mit dem Cloud-Konto selbst Selbst in Pro behandelt AOMEI den örtlichen Sync-Ordner als Ziel, statt die Schnittstelle zu nutzen Ja Nein
AES-256-Verschlüsselung in jeder Stufe Die kostenlose Stufe von AOMEI hat keine Verschlüsselung Ja Nein
Auslöser wie USB-Anschluss oder Systemstart Nein Ja
Eingebaute Benachrichtigungen Ja Teilweise

Jede Zeile hier wird unten ausführlich begründet. Wenn einer Zeile der Kontext zu fehlen scheint, dann stimmt das — der Fließtext ist der Ort, an dem die Abwägung steht.

Was jedes von beiden wirklich gut kann

AOMEI Backupper: ein vollständiges Systemabbild erstellen, ein System nach einem Plattenausfall wiederherstellen, ein Laufwerk auf eine neue SSD klonen, mit Partitionen arbeiten. Die kostenlose Stufe erledigt all das kompetent.

BackupKit: laufende, geplante Sicherung bestimmter Ordner in die Cloud oder auf entfernten Speicher, mit Verschlüsselung, Aufbewahrungsregeln und automatischen Benachrichtigungen. Kein Werkzeug für Systemabbilder, kein Laufwerksklon.

Ein Datenträgerabbild erfasst die ganze Platte samt Betriebssystem und installierten Programmen und stellt diesen Rechner wieder her. Eine Dateisicherung erfasst die von Ihnen gewählten Ordner und stellt sie auf jedem Rechner wieder her.
AOMEI zielt auf das Abbild, BackupKit auf die Dateien.

Cloud-Unterstützung

Die kostenlose Stufe von AOMEI Backupper kann auf lokale und Netzlaufwerke schreiben, aber Cloud-Ziele (Google Drive, Dropbox, OneDrive) verlangen die kostenpflichtige Pro-Stufe (49,95 $ im Jahr oder 69,95 $ einmalig für Lifetime). Und selbst in Pro heißt Cloud-Unterstützung im Kern “behandle den Cloud-Sync-Ordner auf deiner Platte als Ziel” statt einer direkten Anbindung an die Schnittstelle.

BackupKit behandelt die Cloud als nativ: S3, GCS, Azure, Google Drive, Dropbox, OneDrive, pCloud, Box, MEGA, dazu FTP/SFTP/WebDAV. Das Cloud-Ziel ist das Cloud-Konto selbst, nicht ein Ordner, den ein anderes Werkzeug abgleicht.

Verschlüsselung

AOMEI Pro beherrscht AES-256-Verschlüsselung für Backup-Archive. Die kostenlose Stufe nicht.

BackupKit verschlüsselt bei jedem Backup mit AES-256, in jeder Stufe. Es gibt keine Lage, in der “verschlüsselte Backups ein kostenpflichtiges Upgrade verlangen”.

Zeitplanung und Automatisierung

AOMEI beherrscht tägliche, wöchentliche und monatliche Zeitpläne sowie Auslöser (Systemstart, USB-Anschluss). Das ist solide.

BackupKit beherrscht täglich, wöchentlich, eigene Abstände und rein manuell, dazu eine Regel für verpasste Läufe (überspringen, sofort ausführen, auf den nächsten Termin warten) sowie einen zentralen Bereich für Anbindungen, der Benachrichtigungen über E-Mail, Telegram, Webhooks, Skripte und Einblendungen im Infobereich verteilt.

Wann sich beides lohnt

Eine übliche Aufstellung: AOMEI für gelegentliche vollständige Systemabbilder (wöchentlich, auf eine örtliche USB-Platte) – die bringen Sie nach einem Ernstfall zu einem lauffähigen System zurück. BackupKit für laufende Dateisicherungen (täglich, in die Cloud) – die bewahren Ihre eigentlichen Daten, selbst wenn das örtliche AOMEI-Abbild ebenfalls verloren geht.

Die beiden Werkzeuge beantworten verschiedene Fragen und überschneiden sich in der Praxis kaum.

Fazit

Nehmen Sie AOMEI Backupper, wenn Ihnen vollständige Datenträgerabbilder, Partitionsklone oder einmalige Umzüge von Platte zu Platte am wichtigsten sind. Die kostenlose Stufe deckt viel ab.

Nehmen Sie BackupKit, wenn Ihnen automatische, verschlüsselte Dateisicherungen nach Zeitplan in die Cloud oder auf entfernten Speicher am wichtigsten sind. Die beiden können durchaus nebeneinander bestehen.

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