Comparison

BackupKit vs Iperius Backup

Erfahrenes Werkzeug für kleine Betriebe gegen eine moderne Alternative

BackupKit — Modern UX, Windows-native vs Iperius Backup — Erfahrenes italienisches Backup-Werkzeug für kleine Betriebe

Iperius Backup ist ein italienisches Softwareprodukt, das seit über einem Jahrzehnt bei kleinen Betrieben in ganz Europa (und zunehmend auch anderswo) still beliebt ist. Es ist funktionsreich, läuft zuverlässig, unterstützt praktisch jede denkbare Backup-Art und hat eine treue Anhängerschaft.

Es sieht allerdings aus wie ein Windows-XP-Hilfsprogramm. Oberfläche, Dokumentation und Website atmen deutlich die Mitte der 2000er – nicht als gestalterische Entscheidung, sondern als Ergebnis schrittweiser Aktualisierungen auf altem Fundament.

BackupKit ist eine modernere Auslegung derselben Grundidee: Ihre Sachen sichern, überallhin, nach Zeitplan, mit vernünftigen Voreinstellungen.

BackupKit vs. Iperius Backup auf einen Blick

Iperius is genuinely feature-dense and aimed at small IT shops with mixed infrastructure. BackupKit does one layer of that, and only that.

Funktionsvergleich zwischen BackupKit und Iperius Backup
Funktion BackupKit Iperius Backup
Dateisicherung auf jeden Speicher, geplant und verschlüsselt Ja Ja
Datenbanksicherung (SQL Server, MySQL, Oracle, PostgreSQL) Für BackupKit ausdrücklich nicht vorgesehen Nein Ja
Sicherung virtueller Maschinen (Hyper-V, VMware) Nein Ja
Sicherung von Exchange und Microsoft 365 Nein Ja
Datenträgerabbild und Laufwerksklon Nein Ja
Alle Funktionen in einer Stufe Iperius verkauft die Stufen Free, Desktop, Essential, Advanced, Web, Tape und DB für 79 bis 299 Euro je Rechner Ja Nein
Optionen je Bildschirm Iperius gehört zur Schule „alle Bedienelemente auf einer Übersicht“; effizient, wenn man es kennt, überwältigend am Anfang Drei Einrichtungsschritte Dutzende auf einmal

Jede Zeile hier wird unten ausführlich begründet. Wenn einer Zeile der Kontext zu fehlen scheint, dann stimmt das — der Fließtext ist der Ort, an dem die Abwägung steht.

Funktionsumfang

Iperius ist wirklich funktionsdicht. Dateisicherung, Datenträgerabbild, Sicherung virtueller Maschinen (Hyper-V/VMware), Datenbanksicherung (SQL Server, MySQL, MariaDB, Oracle, PostgreSQL), Exchange-Sicherung, Microsoft-365-Sicherung, Abgleich mit FTP, Abgleich mit der Cloud, Laufwerksklon – die Liste geht weiter. Für einen kleinen IT-Betrieb mit gemischter Infrastruktur ist diese Breite ein echtes Verkaufsargument.

BackupKit konzentriert sich auf Sicherung auf Dateiebene zu jedem Speicherziel, nach Zeitplan, mit Verschlüsselung und Benachrichtigungen. Datenbank-, VM- und Exchange-Sicherung sind ausdrücklich nicht vorgesehen. Wenn in Ihrer Infrastruktur SQL Server läuft und Sie anwendungsbewusste Sicherungen brauchen, ist BackupKit nicht das Werkzeug.

Iperius deckt neben der Dateisicherung auch Datenträgerabbilder sowie die Sicherung von VMs, Datenbanken und Exchange ab. BackupKit macht nur die Zeile der Dateisicherung und trägt sie von den gewählten Ordnern über Zeitplan und Verschlüsselung bis auf Ihren eigenen Speicher.
Iperius ist breiter. BackupKit geht in der einen Zeile, die beide teilen, tiefer.

Oberfläche und Einarbeitung

Das Hauptfenster von Iperius ist ein Aufbau mit Reitern und mehreren Bereichen, in dem Dutzende Optionen gleichzeitig sichtbar sind. Neue Nutzer finden das meist überwältigend, erfahrene finden es effizient. Es ist die Schule “alle Bedienelemente auf einer Übersicht”.

BackupKit zeigt schrittweise: Nur die für den aktuellen Schritt passenden Optionen sind zu sehen, fortgeschrittene Einstellungen stecken hinter ausdrücklichen Schaltern, und die Hauptansicht ist eine aufgeräumte Liste der Backups mit Status. Weniger Bedienkraft je Bildschirm, weniger Denkaufwand beim Einstieg.

Preismodell

Iperius wird in Stufen verkauft (Free, Desktop, Essential, Advanced, Web, Tape, DB), von denen jede bestimmte Backup-Arten freischaltet. Die kostenlose Fassung ist wirklich brauchbar, aber begrenzt; die bezahlten Stufen kosten 79€ bis 299€ je Rechner.

BackupKit ist eine Stufe mit allen Funktionen, im üblichen Aufbau aus monatlich, jährlich und lebenslang, wie auf unserer Preisseite beschrieben.

Unterstützte Cloud-Ziele

Iperius unterstützt S3, Azure, Backblaze B2, Google Drive, Dropbox, OneDrive sowie FTP/SFTP/WebDAV. Das ist mit der Abdeckung von BackupKit vergleichbar.

Der Unterschied: BackupKit behandelt jedes Speicherziel gleich – derselbe Einrichtungsweg, dieselbe Zeitplanung, dieselbe Oberfläche. Iperius hat Datei-zu-Cloud (ein Bildschirm), Datei-zu-FTP (ein anderer) und Datei-zu-Azure (wieder ein anderer) historisch getrennt, mit feinen Unterschieden in der Bedienung.

Zuverlässigkeit

Die Langlebigkeit von Iperius ist ihr eigenes Zeugnis – es hat für viele Nutzer über viele Jahre funktioniert, auch wenn die Oberfläche in der Zeit stehen geblieben wirkt. Die Backup-Maschine darunter ist solide.

BackupKit ist neuer (Start Ende 2026) und hat den über zehnjährigen Leistungsnachweis von Iperius noch nicht. Wir begegnen dem mit 30 Tagen kostenloser Testphase und 30 Tagen Geld-zurück-Garantie, aber es bleibt ein echter Unterschied, wenn Ihnen “gibt es schon ewig” wichtig ist.

Fazit

Nehmen Sie Iperius, wenn Sie einen kleinen Betrieb mit gemischter Infrastruktur führen (SQL, Hyper-V, Exchange), die anwendungsbewusste Sicherung braucht, oder wenn Sie ausdrücklich ein Werkzeug mit langer europäischer Vorgeschichte wollen.

Nehmen Sie BackupKit, wenn Sie Dateien sichern (keine VMs und keine Datenbanken), eine moderne Oberfläche wollen, für die man kein Handbuch braucht, und Ihnen ein einziger Tarif mit allen Funktionen recht ist.

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